Strafjustizzentrum München
- Bauort: 80637 München
- Auftraggeber: Staatliches Bauamt München
- Architektur: PLAN2 Frick Krüger Nusser Fürbacher Gesellschaft von Architekten mbH
- Auftragssumme: rund 400 Mio. € Gesamtkosten
dechant hoch- und ingenieurbau gmbh
Am Münchner Leonrodplatz entstand mit dem neuen Strafjustizzentrum die größte Baumaßnahme in der Geschichte der bayerischen Justiz. Der Neubau führt die Strafrechtsabteilungen von vier Gerichten und zwei Staatsanwaltschaften an einem Standort zusammen. Drei Innenhöfe gliedern den weitläufigen Gebäudekomplex, dessen funktionales Herzstück 54 modern ausgestattete Sitzungssäle bilden.
©Bernd Jaufmann
Rund 60.000 Kubikmeter Beton und 11.300 Tonnen Betonstahl bilden die Grundlage des Rohbaus. Eine besondere Herausforderung stellte die Ausführung der rund 6.300 Quadratmeter Sichtbetonflächen der Klasse SB4 dar. Von der detaillierten Schalungsplanung bis zur Ausführung der einzelnen Betonierabschnitte waren dabei höchste Präzision und Sorgfalt gefragt.
©Bernd Jaufmann
©Bernd Jaufmann
Klare Wege und eine konsequente Trennung von öffentlichen und gesicherten Bereichen prägen die Gebäudestruktur. Drei unterschiedlich genutzte Innenhöfe versorgen den weitläufigen Komplex mit Tageslicht. Grundwasser und Bauteilaktivierung übernehmen die Grundtemperierung und Kühlung; eine Photovoltaikanlage ergänzt das Energiekonzept des nahezu im Passivhausstandard errichteten Neubaus.